Naiver Surrealismus mit einer klaren Aussage

Jedes einzelne Werk ist voll geladen mit Metaphern und Symbolen, Informationen, Details und Andeutungen. "Ich weiß nie, wann ich aufhören soll". Diese "Arbeitswut" zeigt sich nicht nur in den vielen Deteils eines Bildes, sondern bezieht sich auch auf die beachtliche Menge an Bildern. Karl-Peter Merz sieht sich selbst als Dirigent - sein Taktstock ist der Pinsel, sein Orchester die Farben und seine Musik sind seine Bilder.

Wer tiefer in seine Werke eintauchen, seine surrealen Gedanken verstehen möchte, dem erklärt Karl-Peter Merz gerne, was ihn zu seinen Werken getrieben hat. "Im Grunde geht es mir um die Verdummung der Menschen, die sich nicht wehren. Ständig spielen die Mächtigen die gleiche Musik, mal sanft, mal hart, aber sie wiederholen es immer wieder. Die Zuschauer sind nur gesichtslose Kreise, die keinerlei Regung zeigen. Mein Ziel ist, die Menschen zum Nachdenken zu bringen."

Aber Karl-Peter Merz kann auch leisere Töne anschlagen und Bilder nicht bis auf den letzten Quadratzentimeter vollstopfen. Dann malt er filigrane Figuren, die zum Teil nur aus einem einzigen Strich bestehen und elegant im Raum schweben. Dieser Minimalismus geht sogar so weit, dass er den Bildern nicht einmal einen Titel gibt - für Karl-Peter Merz eine Seltenheit. "Aber das bleibt nur solange, bis mir einer einfällt."


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